Mitte Mai begannen für die Triathlonkids des TSR Olympia Wilhelmshaven die Outdoor Wettkämpfe und an jedem Wochenende stand ein Wettkampf im Kalender. Den Start machte der Triathlon in Hameln im Weserbergland. Das Wetter war sehr frisch und vor dem Start wurde noch überlegt, ob den Kindern nach dem Start eine Pause zum Umziehen eingeräumt wird. Schließlich fand der Triathlon aber regulär statt.
Am Wochenende drauf hatte der Stader SV zum swim&run ins Erlebnisbad Solemio geladen. Hier waren Sonnencreme und Kopfbedeckungen gefragt. Für die Triathlonkids war das Wasser des Freibades gut temperiert und die Laufstrecke führte über die Freibadwiese, so dass alle Begleitpersonen das Geschehen immer gut im Blick hatten.
Wieder ein Wochenende später ging es zum swim&run nach Buxtehude. Hier wurden alle mit der bekannten Freundlichkeit empfangen und schnell war klar, die Kids wollen als TRI boys und TRI girls nach ihren eigentlichen Wettkämpfen ein zweites Mal als Staffel an den Start gehen. Schnell hatten sie sich so sortiert, dass alle mitmachen konnten. Im Ziel klatschten sie sich freudig ab und waren mit ihren Leistungen zufrieden. Jelka Müller (SCH C, 1. Platz) und Jana Müller (Jugend B, 2. Platz) konnten sich in Buxtehude Podestplätze sichern.
Auch am darauf folgenden Wochenende in Bokeloh war ein Podestplatz drin. Aigle-Vie Obame Angoue sicherte sich bei seinem ersten Triathlon überhaupt einen Platz auf dem Podest. Als Schüler D erreichte er nach genau 6min das Ziel und damit Platz 3. Während die meisten Triathlonkids als Mannschaft beim Gorch-Fock-Lauf starteten, reisten Sven-Levi und Aigle-Vie Obame Angoue zum Einhorn Triathlon nach Bremen. Aufgrund von Blaualgen im See wurde aus dem geplanten swim&run für die Kinder kurzerhand ein run.
Am 20.6.2026 fand um das Lehrter Schwimmbad herum der diesjährige Lehrter Schüler Triathlon statt. Bei bis zu 33 Grad im Schatten waren es herausfordernde Bedingungen für die angereisten Athleten. Bei den Schülern D gelang Aigle-Vie Obame Angoue dennoch der Sprung auf das Podest. Er wurde zweiter seiner Altersklasse. Außerdem gingen El-vie Obame Angoue (Platz 5, SChC), Lenn Hermann (Platz 7, SchC) und Charlotte Müller (Platz 6, SchB) an den Start und erreichten zufrieden das Ziel. Flavie Obame Angoue kam mit den äußeren Bedingungen nicht gut zurecht und kam deutlich unter ihren Möglichkeiten ins Ziel.
Ein starkes Rennen bei sengender Mittagssonne absolvierten dagegen Julian Müller und Sven Levi Obame Angoue, die sich während ihres Wettkampfes ständig gegenseitig die Platzierung streitig machten. Letztlich belegten sie Platz 10 und 11 der Jugend B-Konkurrenz. Von dem Hin- und Her auf der Strecke war beim gemeinsamen Wasser an der Zielverpflegungsstation allerdings nichts mehr zu merken.
Eine Woche später ging es bei hochsommerlichen Temperaturen zum Fümmelsee Triathlon. Da war der 1. Start auf 8 Uhr vorverlegt worden, damit alle fertig waren, bevor es richtig heiß wurde. Alle Wettkämpfe starteten pünktlich. Die Strecken waren gut markiert, so dass alle Athlet*innen den richtigen Weg fanden. Laut Aussage der Obame-Geschwister war das Wasser im See angenehm. Diesmal konnten sie kein Podium für sich verbuchen, aber alle waren mit ihren Leistungen zufrieden.
Nun fiebern alle auf den Heimwettkampf hin. Am 08.08.2026 gehen die Triathlonkids beim heimischen JuniorNordseeman an den Start und freuen sich auf diesen Saison Höhepunkt vor heimischem Publikum.
Es gilt die Sportordnung der DTU. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Tragen und/oder Benutzen eines MP3-Players nicht gestattet ist und gem. Sportordnung der DTU zur Disqualifikation führen kann.
Die Wettkampfregeln der DTU findet Ihr hier: DTU-Sportordnung (SpO)
Beim CheckIn wird von den Kampfrichtern der ordnungsgemäße Zustand von Rad (Bremsen und ggf. Auflieger) und Helm (Prüfnormaufkleber nicht raus kratzen) geprüft, oft muss auch der Chip bzw. die Startnummer zur Identifizierung vorgezeigt werden – also besser gleich dabei haben!
Rad ChekIn-Zeiten sind zwingend einzuhalten, zu spätes Einchecken hat eine Verwarnung (gelbe Karte oder Zeitaufschlag) zur Folge und kann sogar zur Disqualifikation führen! Die CheckIn-Zeiten helfen dem Veranstalter bei der vernünftigen und sicheren Abwicklung der Wettkämpfe.
Beim Wasserstart sollte man sich seinem Leistungsvermögen entsprechend aufstellen (langsamere Schwimmer nach hinten und an die Seiten) und darauf achten, dass man nicht zu viel Energie im Vorfeld vergeudet (nicht zu früh ins Wasser, besser irgendwo festhalten statt auf der Stelle schwimmen)
Beim Landstart gilt für die Aufstellung ähnliches, hier sollte man zusätzlich versuchen, möglichst „energiearm“ ins schwimmtiefe Wasser zu gelangen. Es gibt verschiedenen Arten, sich im knietiefen Wasser zu bewegen – von Laufen bis Delfinsprünge ist alles möglich. Jeder muss selbst vorher testen, was ihm an besten gelingt.
Es gibt unterschiedliche Systeme von der Handstoppung bis zur Chiperfassung – je nach Wettkampfgröße und -budget.
Chips werden meist mit Neoprenklettband am Knöchel befestigt und über Matten beim Drüber laufen erfasst, es gibt auch Versionen, die um das Handgelenk gebunden werden und über Erfassungsgeräte geführt werden müssen. Wie das eingesetzte System funktioniert und wo sich die Zeitnahmen befinden wird immer bei der Wettkampfbesprechung erklärt.
Das Rad darf erst aus dem Radständer genommen werden, wenn der Helm geschlossen ist. Dann wird geschoben bis zur Aufsteigemarkierung, erst hier darf man auf das Rad steigen (wer nicht blitzschnell aufspringen kann, sollte rechts an den Rand gehen um nachfolgende Athleten nicht zu behindern), fürs Absteigen gilt dasselbe: vor dem Balken oder Strich Absteigen, Helm erst öffnen, wenn das Rad abgestellt ist.
Der Staffelradfahrer steht mit seinem Rad in der Hand, bei Übergabe läuft er zur Aufsteigemarkierung und es gilt für ihn dasselbe wie für den Solo-Athleten.
Die Startnummer darf nicht beim Schwimmen unter dem Neo getragen werden. Sie liegt also am Startnummernband in der Wechselzone und wird beim Radfahren auf dem Rücken, beim Laufen vor dem Bauch getragen.
Die Startnummernaufkleber müssen auf dem Helm links, rechts und vorne aufgeklebt werden. Der große Aufkleber wird an die Sattelstütze befestigt.
Für Staffeln gilt, eine der Startnummern trägt der Radler auf dem Rücken, die andere der Läufer vor dem Bauch. Wenn es nur eine Startnummer gibt, arbeitet man auch hier am einfachsten mit einem Startnummernband und übergibt dann die Nummer vom Radler zum Läufer.
Die Wechselzone ist nur für Athleten, Betreuer und Freunde haben keinen Zutritt. Manchmal sind die Radständer nicht nummeriert, dann darf man sich einen Platz suchen. Man sollte möglichst wenig Dinge mit in die Wechselzone nehmen – vorher gut überlegen, was wirklich benötigt wird. Meist genügt Fahrrad – Helm – Startnummer – Radschuhe – Radbrille – Laufschuhe. Bei längeren Distanzen ggf. Socken zum Laufen, Visor, eigene Verpflegung.
Staffelradfahrer haben oft einen eigenen Wechselzonenbereich. Dort stehen sie dann mit dem Fahrrad und warten auf den Schwimmer. Der Läufer steht später auch dort und startet nach Ankunft des Radfahrers. Meist erklärt der Veranstalter die genauen Abläufe in der Wettkampfbesprechung.
Der Helm muss auf dem Kopf geschlossen sein bevor das Rad in die Hand genommen wird und so lange geschlossen bleiben, bis das Rad abgestellt ist. Je nach geltender Windschattenregel gibt es unterschiedliche Vorgaben zu beachten, die bei der Wettkampfbesprechung erklärt werden.
Oft dient der Chip als Staffelholz, der Schwimmer muss ihn im Wasser tragen, beim Wechsel an den Radfahrer übergeben und zum Schluss nimmt ihn der Läufer in Empfang. Durch den Klettverschluss ist eine schnelle Übergabe möglich. Der Chip wird am Fußgelenk getragen.
Unsere Regeln werden auf der Wettkampfbesprechung meist noch mal kurz angesprochen. Das wichtigste ist: keine fremde Hilfe, keine Begleitung und Fairness gegenüber den Sportkollegen. Rad CheckOut etc.
Gegen Vorlage der Startnummer oder Chipabgabe kann man nach dem Wettkampf das Rad und alle anderen Dinge aus der Wechselzone holen – je besser die Kontrolle, desto länger die Schlangen… Aber dafür hat man selber auch die Gewissheit, dass das eigene Equipment gut verwahrt wurde.
Noch Fragen ?!?
Dann fragt andere SportlerInnen, die schon mal einen Wettkampf gemacht haben oder die Organisatoren vor Ort bzw. die Bereichsleiter, die Ihr bei unserem Wettkampf an den roten Polo-Shirts oder den roten Leibchen erkennen könnt.